Archiv

April 2011
Am 29.04.2011 wurde der neue Jugendclub in der Bahnstraße in Basdorf eröffnet.
Neben der Ortsprominenz war natürlich auch der Bürgermeister der Großgemeinde Wandlitz
gekommen. Die schöne und freundliche Anlage wurde von den Jugendlichen und Kinder
in Beschlag genommen. Leider ist dieses Gebäude an bestimmte Öffnungszeiten gebunden.
Das werden die Jugendlichen so sicher nicht akzeptieren. Wer will schon nur zu bestimmten
Uhrzeiten an ausgewählten Tagen dort sein. Es ist der Gemeinde angeraten schnellstmöglich
eine tägliche Öffnung durchzusetzen. Ansonsten fürchte ich, dass es sich bei diesem Jugendclub,
so schön er auch sein mag, um eine Fehlinvestition handelt.
Was nutzt ein Jugendclub wenn keiner hingeht?

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Juli 2011

Seit einigen Wochen ist der neue Kirchturm in neuem Glanz erstrahlt.
Selbst die alte Turmuhr zeigt den Basdorfern wieder welche Stunde es geschlagen hat.
Geschlagen ist nicht wörtlich zu nehmen, denn ein Läutewerk ist nicht in Betrieb.
Diese akustische Zeitansage ist den Anwohnern anscheinend zu laut.
Leider – das hatte sowas Nostalgisches.

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September 2011

Unter dem Motto „Lebensraum Kirchturm“ hat der Naturschutzbund eine Initiative gestartet, die das Überleben von Turmfalke und Schleiereule sichern soll. Auch die Basdorfer Kirche ist hier eingebunden. Auf Initiative des Basdorfer Siedlervereins e.V. sind auf dem Kirchturm Nistkästen angebracht worden, die Schleiereule und Turmfalke nutzen können. Einfluglöcher befinden sich an der Ost- und Nordseite unterhalb der Zifferblätter. Unterstützt wird diese Aktion von Peter Liebehenschel, der hierfür auch die Schüler der Basdorfer Schule begeistert hat. Zusammen haben sie die Nistkästen gefertigt.

Am 10.9.2011 gestaltete der Gemeindekirchenrat Basdorf eine Gemeindefeier anlässlich der Fertigstellung des Kirchturmes und der glücklichen Rückkehr des Pfarrerehepaares Berchner aus den USA.
Zunächst fand der Einweihungsgottesdienst statt, den Frau Pastorin Berchner liebevoll und themengebunden gestaltete.
Es war ein entspannter Nachmittag, der nach dem Gottesdienst auf dem Kirchhof mit einer Kaffeerunde weiter geführt wurde.

Seit Juni 2009 durften die Glocken der Kirche aus Sicherheitsgründen nicht mehr geläutet werden.
Nach 9 Monaten Bauzeit ist der Kirchturm nun fertig. Finanziert wurde die Turmsanierung u.a. durch Gelder vom Kirchenkreis, vom Denkmalschutz des Landkreises, der Landeskirche und vielen Spendern aus der Gemeinde. Viele haben dazu beigetragen das älteste Gebäude unseres Dorfes zu erhalten.
Die Dankesworte der Pastorin und des Gemeindekirchenrates galten allen Spendern und Beteiligten an den Bauarbeiten.
In den Turm wurde ein elektronisches Läutewerk eingebaut.
Nun läuten die Glocken wieder – jeden Abend um 18.00 Uhr kann man sie weithin hören. Ein Stück Heimatgefühl ist wieder belebt und auch die Kirchturmuhr zeigt wieder die Stunde an und muss nicht mehr von Hand bedient und aufgezogen werden.

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10. Dezember 2011
Der Märkischen Oderzeitung vom 08.12.2011 entnommen ist die folgende Information.
Zitatanfang:
„Bei der Organisation eines Adventsmarktes will man in der Gemeinde Wandlitz neue Wege gehen. Erstmals arbeitet die dabei die evangelische Kirche mit Vereinen sowie der Wandlitzer Bürgermeisterin Jana Radant zusammen. Ziel ist es, sich von anderen Märkten in der Vorweihnachtszeit abzuheben, besinnlicher zu sein und dabei auch ein Stück weit auf Tradition zu setzen, erklärt die Basdorfer Pfarrerin Janet Berchner. „Es soll auch eine Gelegenheit sein, einmal inne zu halten.“
Rund 20 Stände sind am Sonnabend zwischen 11 und 18 Uhr auf dem Platz vor der der Basdorfer Kirche aufgebaut. Es wird traditionelles Handwerk wie etwa das Spinnen vorgestellt, auch alte Spiele stehen zum Ausprobieren zur Verfügung und es soll gemeinsam gesungen werden. Zudem hat ein Erzähler sein Zelt aufgeschlagen, in dem rund ums offene Feuer alte Märchen zu hören sind. Für Kinder ist eine Bastelstraße im Pfarrhaus neben der Kirche organisiert. Der Nachwuchs hat darüber hinaus die Möglichkeit, sich im Stockbrot backen zu versuchen.
Die Kirche wird ebenfalls zu besichtigen sein. „Wir haben einen sehr schönen Altar und einen sehr alten Geweihleuchter“,
wirbt die Pfarrerin. In den alten Gemäuern ist auch eine Krippenausstellung zu besichtigen.
………
Der Basdorfer Adventsmarkt ist als Auftakt gedacht. In den kommenden Jahren, so wünscht es sich die Bürgermeisterin, soll er in einem der anderen neun Ortsteile stattfinden.“
Zitatende:

cimg0002Krippenausstellung

cimg0006Kunsthandwerk vor der Kirche

cimg0005Weihnachtsengel unter dem Kirchenportal

cimg0018v.L. Herr Simon, Frau Berchner, Frau Radant

cimg0009Spinnerzelt

cimg0022Seifen aus Schönwalde

cimg0026Kunstgewerbliches

cimg0029Eröffnung durch Pfarrerin J. Berchner, Bürgermeisterin J. Radant und Ortsvorsteher P. Liebehenschel

cimg0020es ist noch Suppe da

cimg0027Stockbrotbäcker

17. Dezember


Heute war es nun wieder einmal soweit. Herr Siebert vom REWE-Markt hat, wie schon in den Vorjahren, mit unserem Ortsbürgermeister, Peter Liebehenschel, gewettet. Gegenstand der Wette war; bekommt der Ort Basdorf genug „Weihnachtsmänner“ zum vorbestimmten Termin vor den REWE-Markt. Werden es 50 Weihnachtsmänner wollte Herr Siebert 500,- € dem Ort für Vereine zur Verfügung stellen. Sollten es sogar 100 Weihnachtsmänner werden gibt es 1000,- €. Das war natürlich ein guter Anreitz um sich bei Glühwein und Bratwurst zu treffen. Als Peter Liebehenschel dann zum verabredeten Termin die weihnachtlich geschmückten Damen, Herren und Kinder zählte kam er auf 108 Weihnachtsmänner. Alle standen in zwangloser Runde um sich über die Vorweihnachtszeit auszutauschen. Es ist schon eine sehr nette Tradition geworden, die hoffentlich in den kommenden Jahren weitergeführt wird. Vielleicht beteiligen sich im kommenden Jahr noch andere örtliche Sponsoren an dieser Aktion.
Tolle Leistung. Danke liebe Basdorfer.

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Weihnachten 2011
Liebe Freunde Basdorf’s wir wünschen allen Besuchern unseres Internetauftritts ein erholsames und friedvolles Weihnachtsfest im Kreise der Familie.

Wir wünschen allen viel Spaß und einen Guten Rutsch nach 2012.

März 2012
Die ersten beiden Monate dieses Jahres sind vergangen. Teilweise war es doch recht kalt. Ich hatte bei mir im Garten bis unter -20°C auf dem Thermometer angezeigt bekommen. Es war eben Winter.
Jetzt lockt uns die Frühlingssonne in die Natur. Überall fangen die Basdorfer an zu werkeln und die Wintertristess aus dem Garten zu vertreiben. Vielleicht ist diese Frühlingsaktivität auch auf die in Basdorf anstehenden Baumaßnahmen übergegriffen. Seit 2006 geht es innerhalb der Behörden und der Gemeinde Wandlitz ständig hin und her zum Thema Radweg im Ortskern Basdorf. Im Dezember 2010 hieß es im Amtsblatt der Gemeinde Wandlitz noch, dass es auch 2011 noch nicht vorran gehen wird. Es gibt immer noch Formalien, die nicht erfüllt sind. In der Märzausgabe des Wandlitzer Amtsblattes wurde dann das Frühjahr 2012 als Termin benannt.
Wie es im Moment aussieht wird das auch realistisch sein, denn die Alleebäume sind schon gefällt und im Mai soll es endlich losgehen.

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Suchmeldung

Bei den Fotoaufnahmen zum Radwegebau ist mir sofort aufgefallen, dass der Adler vom Kriegerdenkmal entfernt wurde. Wie lange er schon fehlt ist mir nicht bekannt. Im Herbst war er noch oben auf dem Denkmal. Sollte jemand etwas dazu sagen können, bitte kontaktieren sie mich. Dieser Adler ist vor ein paar Jahren durch ein Mitglied des Basdorfer Schützenvereines in mühevoller Kleinarbeit restauriert worden. Er sollte so schnell es möglich ist wieder auf seinen Platz zurück.

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 30.03.2012
An diesem Tag haben sich einige große Hunde mit ihren Haltern auf einer abgelegenen Straße getroffen um gemeinsam ihrem Hobby zu fröhnen. Es handelte sich hierbei um „Große Schweizer Sennenhunde“, richtigen Kraftpaketen mit einer sanften Seele.
Die Halter der Hunde halten einen losen Kontakt zueinander, denn solche Hunde verbinden auch Menschen. Ziel dieser Zusammenkunft war es, den früheren Sinn und Zweck dieser Hunderasse wiederzuentdecken. Diese Tieren wurden, wie auch Rottweiler, als Zughunde benötigt. Jeder der sich diesen kräftigen Körperbau genauer anschaut wird das erkennen.
Ich möchte an dieser Stelle keine fachliche Abhandlung über diese Hunde geben, denn die gibt es im Internett zu Hauf. Geben Sie einfach in ihre Suchmaschine „Großer Schweizer Sennenhund“ ein und sie haben stundenlang Lesestoff. Einen sehr guten Züchter finden sie unter der folgenden Adresse. http://www.vom-gut-maschwitz.de/
Die Kraftpakete vom Foto sollten aber heute auch etwas neues lernen. Das war auch der Zweck dieses Treffens. Eine Hundetrainerin brachte neben ihrer Hündin auch noch Hundewagen und Geschirre mit. Sie zeigte allen den Umgang mit Hund und Wagen. Dazu ist es wichtig den Vierbeiner darauf zu Trainiren, denn einfach anspannen und los geht es klappt nicht. Auf den folgenden Bildern sind dazu einige Impressionen festgehalten. Jeder Neuankömmling wurde ausgiebig begrüßt. Auch kam für die Hunde das gemeinsame Spiel nicht zu kurz. Ich habe selten solch entspannte gutmütige Tier erlebt. Nach etwa 1,5 Stunden waren dann auch die Hautakteure auch rechtschaffen müde. Als Erfolg dieses Treffens kann man mit Fug und Recht sagen, dass es allen Zwei-und Vierbeinern sehr gut gefallen hat. Diese Treffen werden auf jeden Fall weitergeführt.
Sollte jemand Interesse an diesen Hunden und ihren Aktivitäten haben, bitte keine Scheu und melden Sie sich bei mir!

  Große Schweizer Sennhunde

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09.05.2012
Am heutigen Tag habe ich einen Rundgang im Dorf unternommen um den Stand der Bauarbeiten am Radweg zu begutachten.
Die Strassenbäume, die stehen geblieben sind wurden von der STRABAG mit Brettern vor Beschädigungen durch Baumaschinen gesichert. Von der nördlichen Ortsgrenze bis zur Baumschule Stuckard sind auch schon Verkehrsleiteinrichtungen aufgestellt worden. Es wird also in Kürze losgehen mit den Bauarbeiten.
Als ich wieder am Kirchturm war habe ich zum ersten Mal Turmfalken am Kirchturm vor den eingebauten Nistkästen entdeckt. Es ist schön, dass diese Vögel dieses Wohnungsangebot anzunehmen scheinen. Jetzt hoffe ich auf eine erfolgreiche Nachzucht.

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12.05.2012
Heute fand auf dem Basdorfer Festplatz der Gemeindefeuerwehrtag dieses Jahres statt.
Kameraden der Ortswehren haben sich mit ihren Fahrzeugen eingefunden, um ihr Können zu messen. Auch die Kinder der Jugendwehren waren mit Eifer dabei. Wettkämpfe wurden durchgeführt und die Besten ermittelt. (Eine Auswertung der Wettkämpfe wird nachgereicht) Trotz schlechter Prognosen war das Wetter optimal. Kleine und große Feuerwehrleute gaben ihr Bestes. Unsere Bürgermeisterin in zünftiger Uniform ließ es sich nicht nehmen, die Wettkämpfe zu eröffnen und Grußworte an die Teilnehmer zu richten. Es waren auch einige Gäste gekommen.

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26.05.2012
Nacht der offenen Kirchen
Auch in diesem Jahr gab es wieder eine Nacht der offenen Kirchen in Brandenburg. Die Basdorfer Dorfkirche beteiligte sich ebenfalls zum wiederholten Mal daran. Nach ein wenig Orgelmusik trat dann der Chor „Wandlitzer Kantorei“ auf. Es wurden Stücke aus verschiedenen Musikrichtungen zu Gehör gebracht. Von kirchlichen Chorälen über französische Chansons bis hin zu Liedern aus der amerikanischen frühen Geschichte. Den Besuchern dieser Veranstaltung hat es sehr gefallen. Auch war in sehr umpfangreichen Maße für das leibliche Wohl gesorgt. Im Vorraum der Kirche war ein Buffett aufgebaut, das allen sehr mundete. Hier sei den Ausrichtern dieser offenen Kirche ein dickes „Dankeschön“ gesagt.

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02.06.2012

111 Jahre Heidekrautbahn
Die in Basdorf beheimatete Heidekrautbahn feierte am 02.06.2012 ihren 111. Geburtstag. Dazu waren alle Basdorfer und auch alle Eisenbahnfreunde von Nah und Fern eingeladen. Gleich im Eingangsbereich wurden die modernen Triebfahrzeuge der NEB (Niederbarnimer Eisenbahn) und der Thüringen Bahn vorgestellt. Eine Präsentation der Geschichte und der Ziele für die Zukunft wurde im angrenzenden „Lokschuppen“ gezeigt. Gleich im Anschluss wurde an die kleinen Eisenbahner gedacht. Neben Glücksrad, Kinderschminken, Bastelstrasse und kleinem Kettenkarussel gab es noch die Möglichkeit mit einem Quad zu fahren. Die kleinen Eisenbahnfreunde durfte sogar mit einer Garteneisenbahn ihre Runden drehen. Unter die Besucher mischten sich immer wieder Clowns und Artisten, die zwischen den Besuchern ihre Kunststücke zeigten. Für Essen und Getränke war selbstverständlich ebenfalls gesorgt. Auf der großen Bühne fanden den ganzen Tag über Darbietungen statt. Das ging von einer Tanzdarbietung eines Kindergartens bis hin zu Chansons und populärer Musik. Wer wollte konnte mit der Basdorfer Feuerwehr sehr hoch hinaus. Die neue Drehleiter nahm Interessenten bis in 22 Meter Höhe mit.
Die Berliner Eisenbahnfreunde hatten ihre Hallen geöffnet und zeigten allen Interessierten womit Sie ihre Freizeit bereichern. Es waren auch einige Sonderzüge mit Fahrten nach Wilhelmsruh und Klosterfelde unterwegs. Diese Fahrten waren gut besucht. Ich wünsche den Verantwortlichen der NEB sehr viel Kraft zur Erreichung der hochgesteckten Ziele, wie der Wiederinbetriebnahme des ursprünglichen Streckenastes nach Wilhelmsruh.

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09.11.2012

Oma und Opa Nachmittag im Kindergarten
Zum heutigen gemeinsamen Kaffeetrinken haben die Kinder der „Wackelzähne“ ihre Omas und Opas eingeladen. Dieser Nachmittag begann gleich mit dem Höhepunkt. Die Erzieher haben mit den Kindern mehrere Lieder und Tänze einstudiert. Die „Großen“ Kleinen waren mit Feuereifer bei der Sache.

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Nachdem die Omas und Opas eingestimmt waren wurde die Stimmung immer ausgelassener.

2012_11_09_2966Die Choreographie zu „I’m singing in the rain“ war sehr gelungen. Toi, toi, toi den jungen Tänzerinnen und Tänzern.

2012_11_09_2974Nach einem gemeinsamen Kaffeetrinken und leckerem Kuchen, der von vielen Omas selbst gebacken wurde, saßen dann noch alle zusammen. Viele der Omas und Opas kennen sich ja noch aus ihrer eigenen Schulzeit und hatten dementsprechend viel zu reden. Aber auch ein solch angenehmer Nachmittag muß dem Abend weichen. An diesem Abend war das aber nicht schlimm, denn es gab anschließend noch einen großen Lampionumzug. Ähnlich wie zum 100. Geburtstag der Feuerwehr, wurden die Straßen für einige Zeit gesperrt. So konnten dann die vielen kleinen Lampionträger mit ihren Eltern und Großeltern die Straßen gefahrlos überqueren. Sicher hat es einige Verkehrsteilnehmer genervt, dass sie nicht zügig nach Hause konnten. Aber einmal im Jahr sollte es doch möglich sein, den Kindern eine solche Erfahrung zu bereiten.

2012_11_09_3006Der Lampionzug traf nach etwa 30 Minuten wieder vor dem Kindergarten ein. Dort haben fleißige Basdorfer schon alles für den Empfang der vielen Menschen vorbereitet. Wie immer in Basdorf hat die Basdorfer Feuerwehr ein großes „Dankeschön“ verdient, denn ohne die Kameraden (männlich und weiblich) sind Aktivitäten dieser Größenordnung nur sehr schwer vorstellbar. Es gab neben Getränken, die diesem Anlass angemessen waren auch Grillwurst. Wer inzwischen gefroren hat, konnte sich an den Feuertonnen aufwärmen

.2012_11_09_3021 Hier sehen wir nur einige der vielen Basdorfer (vielleicht waren auch Gäste aus anderen Orten hier), die sich mit ihren Kindern einen angenehmen Abend machten. Vielen Dank der Organisatoren für diesen gelungenen Nachmittag und Abend.

17.11.2012

Reservistentreffen

Eine kleine verschworene Gemeinschaft aus etwa 30 Männern hatte sich in Basdorf verabredet. Sie wollten sich an dem Ort treffen, an dem sie vor 30 Jahren eine gemeinsame Zeit verbracht hatten. Von 1982 bis 1984 absolvierten sie in der 18. Kompanie der Bereitschaftspolizei in Basdorf ihren Wehrdienst.

2012_11_17_3060Bei der Besichtigungstour waren die ehemaligen Unterkunftsräume ein absolutes „Muss“. Hier stehen sie vor ihrem ehemaligen Haus, der U4. Gleich geht es hinein, doch vorher noch schnell etwas tarnen.

2012_11_17_3058 In den Räumen, die heute bei jedem „Stubendurchgang“ durchfallen würden, kamen den Reservisten viele Anekdoten wieder ins Gedächnis. Unsere Ortschronistin erhielt dabei viele interessante Informationen.

2012_11_17_3064 Es bildeten sich überall kleine Gruppen, die sich in einem regen Gedankenaustausch verloren.

2012_11_17_3068Selbst im Treppenhaus gab es etwas zu erzählen.

2012_11_17_3070Anschließen ging es dann noch etwas im Gelände umher. Das Wachgebäude und die Küche waren von allgemeinem Interesse.

2012_11_17_3073Nach dem 2 stündigen Rundgang durch die ehemalige Kaserne der Bereitschaftspolizei Basdorf begaben sich die Reservisten, die von der Ostseeküste über Sachsen bis in die Schweiz verteilt leben, zu einem kleinen Imbiss in die Nelkenstrasse. Sie waren alle einhellig der Meinung, dass es für sie ein schönes Erlebnis war diesen Ort, der schon bald eine Umgestalltung erfahren wird, noch einmal zu sehen.

Im Februar 2013 wird nach heutigem Erkenntnisstand mit den ersten Abrissarbeiten auf dem 40 ha großen Gelände begonnen.

08.12.2012

Advend in Basdorf

Nachdem am 01.und 02.12.2012 der alljährliche Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz stattgefunden hatte gab es am 08.12. im historischen Dorfkern rund um die Kirche den 2. Advendsmarkt in unserer Gemeinde. Diese beiden Veranstaltungen kann man eigentlich nicht miteinander vergleichen. Auf dem Marktplatz stand vorrangig das „modernere“ Puplikum im Vordergrund. Es wurden viele Attraktionen angeboten. So gab es neben dem obligatorischen Kinderrummel und den Bier-,Glühwein-und Würstchenständen auch Showeinlagen. Neben dem Auftritt der Kindergartenkinder gab es noch Vorführungen einer Mini-Line-Dance Tanzgruppe, eine Feuershow und eine Weihnachtsbaumversteigerung. Der Abend fand dann in einem Zelt bei Tanz und Discoklängen seinen Abschluss.

Für alle, die sich unter einem Weihnachtsmarkt etwas ruhiges und besinnliches vorstellen, gab es dann am 08.12. rund um die Basdorfer Kirche einen Advendsmarkt. Ja, auch hier gab es Verkaufsstände, aber alles lief in ruhigem traditionellem Ambiente ab. Manches wirkte improvisiert, aber genau das hatte seinen Charme. Jeder konnte sich an offenem Feuer, auf Strohballen sitzend, sein eigenes Stockbrot backen, ohne von lauten hetzenden Rythmen getrieben zu werden.

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Neben einem geheizten Zelt, in dem Kinder beim Basteln angeleitet wurden, gab etwa 20 weitere Stände
an denen Geschenke und Imbiss angeboten wurden.

Den Initiatoren dieses Adventsmarktes sei an dieser Stelle ein großes „Dankeschön“ ausgesprochen.

2013

Nach diesem letzten Winter, der ja gefühlte 12 Monate gedauert hat, möchte ich endlich wieder einmal  Lebenszeichen aus Basdorf vermelden. Der „Winterblues“ verklingt und das Läuten der Schneeglöckchen hat uns wieder geweckt. Hier in Basdorf ist auch der Frühjahrsputz in vollem Gange. Die Abfallcontainer werden mit allem was nicht mehr gebraucht wird gefüllt und die Gartenbaubetriebe der Familien Schlestein und Stuckard haben Hochsaison.

Die Abrißarbeiten im ehemaligen Polizeigelände sind in vollem Gange. Kleinere Bauwerke, wie Garagen und Baracken sind den ganzen Winter über abgerissen worden. Die Angestellten der Firma RWG sind dabei sehr Umsichtig vorgegangen. Alle Materialien wurden getrennt entsorgt. An die großen Gebäude konnten die Abrißbagger noch nicht heran, denn einige Mieter zogen erst in den letzten Wochen aus. Der Schutz der Fledermäuse, die in den Kellern überwinterten, hatte vorrang. Mit den ersten warmen Tagen machten sich diese Untermieter aber davon und die schwere Technik konnte anrücken.

Seit dem 19. April mit Schichtbeginn wird das erste große Gebäude zerlegt.

IMG_0205-1 Dieser Bagger ist einem urzeitlichen Dinosaurier schon recht ähnlich.

IMG_0114-1 Sieht aus wie Godzilla in Basdorf beim Häuserfressen.

IMG_0098-1 Das ehemalige Haus 67

IMG_0135-1 Die Natur hatte schon begonnen sich auszubreiten. So nahe am Haus waren früher keine Bäume.

IMG_0212 -1 Blick auf die Abrißstelle vom Dach des  Hauses 30.

IMG_0216-1 Im Hintergrund sind schon die neuen Freiflächen zu sehen. Dort standen Garagen und Baracken. Das große Gebäude im Hintergrund, Haus 68, soll in der nächsten Wochen abgerissen werden.

Bei der Fahrt durch Basdorf kann man in diesen Tagen noch andere Merkwürdigkeiten entdecken. So zum Beispiel ist einem etwas betagten Schützenpanzerwagen direkt an der Tankstelle der Treibstoff ausgegangen. Da steht er nun.

IMG_0208-1     Zur Aufklärung sei mitgeteilt; es handelt sich um einen Werbeträger für eine Oldtimershow vom 26.04.-28.04.2013 in Finowfurt auf dem Flugplatzgelände.

 

Juni 2013

Nach dem das Gebäude des ehemaligen Lichtspieltheater „Hubertus“ (Kino) einige Jahre nach der „Wende“ in Privatbesitz übergegangen war fiel es in einen „Dornröschenschlaf“. Leider wuchs keine Rosenhecke darum. Das wäre sicher noch ein angenehmer Anblick gewesen. Im Laufe der Jahre wurde anfänglich noch in das Gebäude investiert, doch dann sind dem Eigentümer sicher die finanziellen Mittel ausgegangen. Die eingemieteten Gewerbe, ein Asiabistro und danach ein Geschäft für Textilien und diverses anderes, bescherten dem Besitzer sicher auch keine Mittel zur weiteren Instandsetzung seines unter Denkmalschutz stehenden Hauses. Das gesamte Umfeld des Hauses, das an einer zentralen Stelle in Basdorf liegt, ist nicht so gestaltet wie es für diesen Standort wünschenswert wäre. Es sieht einfach vernachlässigt aus.

Seit Anfang Juni scheint sich jetzt etwas an dieser unschönen Situation zu ändern. Es ist mit Bauarbeiten begonnen worden. Ich wünsche dem Bauherren bei seinem Vorhaben einen langen Atem und viel Erfolg bei der Umsetzung seiner Ideen. Wenn das alles gut vorran geht wird sich sicher auch das Erscheinungsbild diese Grundstückes verbessern.

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Auf diesen Bilder ist der Stand der Arbeiten am 15.06.2013 dokumentiert.

Heute, am 17.07.2013 sieht noch alles ganz genau so aus. Ich befürchte, dass es hier keine Verbesserung an Atraktivität des Standortes geben wird. Nach dem in den letzten 4 Wochen auch kein einziger Handschlag getan wurde ist wohl ein weiterer Schandfleck in der Gemeinde zu befürchten.

Ich wünsche mir sehr, dass ich mich täusche.

Wahlergebnisse der Bundestagswahl 2013 finden Sie unter diesem Link:  Wahl 2013

 

 

2014

 

16.01.2014

Vorstellung der Untersuchungen zum ehem. Zwangs- und Fremdarbeiterlager Basdorf

am  16.1.2014 im „Goldenen Löwen“  Wandlitz

 Eingeladen hatte die BEG um über den aktuellen Stand und die Probleme im Zusammenhang mit der künftigen Entwicklung des Geländes an der B 109 zu informieren. Dazu gab es Ausführungen von Herrn Dr. Ciesla von der Historischen Universität Potsdam zur historischen Bedeutung des Geländes und von Herrn Prof. Kickler von der Beuth Hochschule Berlin und seinen Studenten zum Zustand der Bausubstanz.

Das Gelände wurde um 1942 als Fremdarbeiterlager für die BRAMO Werke aufgebaut. Es ging zunächst um die Unterbringung von, für die Rüstungsindustrie, dringend benötigten angeworbenen Arbeitskräften. Später wurden hier auch Kriegsgefangene aus den von Deutschland besetzten Ländern untergebracht. Insgesamt umfasste das Areal ca. 50 Gebäude,  neben den Unterkunftsbaracken auch verschiedene Funktionsgebäude. Am auffälligsten ist hier das mittig errichtete  „Gefolgschaftsgebäude“, später auch als Casino oder Kulturhaus bezeichnet. Hier fanden Konzerte und Kulturveranstaltungen statt. Auch  Lieder von Georges Brassens, der sich 1943 hier aufgehalten hat, wurden hier vorgetragen.

Nach  Ende des Krieges wurde ein Teil der Holzbaracken abgetragen und anderen Zwecken zugeführt. 1947 erhielt die  Gemeinde Basdorf  das Gelände und entwickelte hier den Aufbauhof, eine Form kommunalen Zentrums. Neben verschiedenen Gewerbebetrieben waren Schulen, Kindergarten, Post und Gemeindeverwaltung hier untergebracht, auch ein Sportplatz konnte durch freiwillige Aufbauarbeit entstehen.

1955 beanspruchte das Ministerium des Innern der DDR das Gelände zum Aufbau einer Bereitschaft der kasernierten Volkspolizei. Damit mussten die zivilen Einrichtungen das Gelände verlassen und sich dezentral im Ort niederlassen, was für die Gemeinde ein erhebliches Problem darstellte.

Die Bereitschaftspolizei entwickelte das Gelände nach ihren Bedürfnissen und nahm entsprechende Umbauten an den vorhandenen Gebäuden vor. Neue Gebäude wurden errichtet. Damit veränderte sich das Bild der Anlage völlig. Die Einrichtung entwickelte sich zu einem eigenständigen Wirtschaftskomplex.

Nach der politischen Wende 1990 hielten die Landespolizeischule und das Brandenburgische Landeskriminalamt, sowie das Liegenschaftsamt Einzug auf dem Gelände. Erneut kam es zu Umbauten und Nutzungsänderungen.

Mit dem Leerzug der Gebäude und Anlagen steht die Gemeinde nun vor der Frage der künftigen Nutzung. Das Land Brandenburg als Eigentümer des ca. 41 ha großen Areals hat nun der Basdorfer Entwicklungsgesellschaft mbH die Entwicklung des Geländes übertragen.

Damit hat die Gemeinde Wandlitz als Projektentwickler die Aufgabe übernommen, das Areal nutzbringend zu entwickeln und zu vermarkten. Seit 2005 stehen Teile des Geländes unter Denkmalschutz.

Durch Herrn Illges von der BEG wurden die bisherigen Abrissarbeiten und die grundsätzliche Entwicklungsstrategie erläutert. Ziel könnte ein neues soziales Zentrum für den Ortsteil Basdorf sein. Dabei sind jedoch noch viele Fragen zu klären, eine nicht unwesentliche betrifft den Denkmalschutz.

Hierzu haben Studenten der technischen Beuth Hochschule Berlin ihre Untersuchungen zur Bausubstanz der einzelnen denkmalgeschützten Gebäude vorgestellt. Es zeigt sich, dass alle Gebäude teilweise mehrfach überformt sind und nur wenige Originalbauteile erhalten blieben. Die Unterschutzstellung des Objektes ehemaliges Fremdarbeiterlager Basdorf als historisches Ensemble ist unumstritten. Fraglich ist, ob der Aufwand zum Erhalt sämtlicher alten Gebäude gerechtfertigt ist.  Hier besteht noch erheblicher Diskussionsbedarf und die Zukunft wird zeigen, wie der weitere Umgang mit den denkmalgeschützten Gebäuden erfolgt.

Astrid Schaefer

18.01.2014

2. Fest der Begegnung  am 18.1.2014 im „Goldenen Löwen“ Wandlitz

Seit nunmehr fast einem Jahr ist  im OT Wandlitz  im ehemaligen „DEWAG Heim“ in der Bernauer Chaussee  ein Flüchtlingsheim eingerichtet.  Es sind   vorwiegend  Bürgerkriegsflüchtlinge, die hier Aufnahme gefunden haben.  In der Wandlitzer Bevölkerung  hat sich ein Runde Tisch der Toleranz gebildet und sich zur Aufgabe gemacht, das Flüchtlings- oder  Aussiedlerheim tatkräftig zu unterstützen.  Bereits im Sommer des vergangenen  Jahres gab es dazu ein  Kennenlernfest auf dem Gelände des Heimes. Nun  hatte der Verein zu einem  2. Fest der Begegnung in den  „Goldenen Löwen“  nach Wandlitz eingeladen.

Unter Leitung von  Margot und Mathis Oberhof  aus wurde hier ein buntes  Fest  für die Bewohner des Heimes und die Bevölkerung  organisiert. Viele fleißige Helfer waren vonnöten,  die Vorbereitungen  und  die Durchführung des Festen am Sonnabend den 18. Januar  zu gewährleisten.  Höhepunkt war zweifelsfrei der vom Filmproduzenten Bernd Sahling  gedrehte Film „Willkommen“, der in Zusammenarbeit mit Schülern der Basdorfer Grundschule entstanden ist. Hierbei haben sich die Schüler  seit etwa einem Jahr  intensiv mit der Thematik befasst. Die kleinen Darsteller  waren Vorort und haben die Probleme und Fortschritte der Heimbewohner, etwa beim Erlernen der deutschen Sprache oder beim Kochkurs  erfasst. Der Film hat die Probleme Vorort  aufgegriffen.  Die Initiatoren, Bürger aller Schichten aus unseren Ortsteilen bringen sich mit unterschiedlichen  Leistungen und  Fähigkeiten ein.  Da ist die ehemalige Deutschlehrerin, die sich bemüht den Bewohnern die Deutsche Sprache näher zu bringen oder der agile Rentner, der in der  Kleiderkammer die gespendeten Textilen sortiert. Sie alle tragen ihren Teil dazu bei, dass es den Bewohnern besser gelingt, in unserem Land Fuß zu fassen.

Bei vielen, gerade auch älteren  Gästen der Veranstaltung kamen Erinnerungen aus Nachkriegs-erlebnissen hoch.  Auch sie oder ihre Eltern waren einmal  als Flüchtlinge in unseren Ort gekommen und haben ähnliche Situationen erfahren. Gerade ihnen ist es wichtig, hier zu helfen und Zeichen zu setzen.

Die Heimbewohner überraschten mit einem Buffet  selbst  zubereitete Speisen aus ihren jeweiligen Herkunftsländern.  Die Besucher des Festes waren begeistert.

Musikalisch wurde das Fest durch den Chor Jubilate und die Darbietung  der Folkloregruppe Rumpelstolz und  der Band des Wandlitzer Gymnasiums  gestaltet.

Astrid Schaefer

27.02.2014

Bezugnehmend auf einen Beitrag aus dem Archiv vom 09.05.2012 möchte ich heute Bilder der ersten Turmfalken-Nachzucht im Basdorfer Kirchturm präsentieren. Diese Bilder stammen schon von 2012, sind mir aber erst kürzlich von Frau A. Kastl überlassen worden.

Auf den Bilder werden wir Zeuge der Beringung.

 

     Wahl 2014

Die Ergebnisse der Kommunalwahl 2014 sind hier zu finden.

 

19.06.2014

Turmfalken in Basdorf

Heute wurden die Basdorfer Turmfalken beringt. Aus den 6 Eiern sind 5 kräftige Jungvögel geworden. Heute wurden sie beringt. Nun können sie mit unseren guten Wünschen auf ein langes glückliches Leben ihren Weg finden. Vielleicht hat ja schon einer, der Besucher dieser Seiten, diese schönen Vögel am Basdorfer Himmel gesehen?

Zwei Tage später  war ich zur Nachkontrolle nochmals am Falkenhorst und konnte gerade noch miterleben wie der letzte Turmfalke startete. Da kann man wirklich von Glück reden, dass wir die Vögel wirklich im letzten Moment beringen konnten. Alle guten Wünsche sollen diese Nachzucht begleiten. Vielleicht werden sie ja auch nach Basdorf zurück finden um hier zu brüten. Vielleicht auch in den Nisthilfen im Gelände der ehemaligen LPS.

 

 06.07.2014

Friedensläufer machen Halt in Basdorf

Am Sonnabend, den 5. Juli richtete die Gärtnerei Schlestein in der Rosenstraße die nun schon traditionelle Fuchsienparty aus. Gärtnermeister Eberhard Schlestein und seine Tochter Marion Hartwig haben das Gelände der Gärtnerei wieder zu einem bunten Blumenparadies ausgestaltet und Zelte mit Tischen und Stühlen bestückt.

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Diesmal kommen nicht nur hunderte schau- und kauflustige Blumenliebhaber. Der internationale „Peace Run“ macht Halt in Basdorf. Ein Dutzend Läufer aus verschiedenen Ländern, auf dem Weg von Lissabon quer durch Europa bis nach Belgrad machen Station in der Blumenstraße und werden von der Gärtnerfamilie und vielen Basdorfern empfangen. Insgesamt 24 Läufer aus 49 Ländern sind über 7 Monate mit dabei. Der Sri Chinmoy Oneness home Peace Run ist ein weltumspannender Friedenslauf, bei dem eine brennende Fackel als Zeichen friedlichen Zusammenlebens voran getragen wird. Frieden für die Welt, Frieden für Groß und Klein, für Menschen aller Hautfarben und Ethnien – ist der Gedanke, der sich hinter diesem größten und längsten Friedenslauf der Welt verbirgt.

 

 

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Der österreichische Koordinator Dipavajan Renner berichtet den Zuschauern über die Bedeutung des Laufes. Er erzählt, dass überaus bedeutende Persönlichkeiten die Fackel bereits getragen haben, so Michael Gorbatschow, Mutter Theresia und sogar der Papst. Und nun ist diese Fackel in Basdorf. Wir Gäste der Fuchsienparty sind aufgerufen, diese Fackel zu halten, ein erhebender Moment, der selbst unseren Ortsteilbürgermeister Peter Liebehenschel zu bewegenden Worten veranlasst. Eberhard Schlestein selbst bedankt sich bei den Läufern und erinnert, dass seine Fuchsien einst den Weg aus Südamerika über den Ozean nach Europa und schließlich auch nach Basdorf genommen haben und somit eine Verbindung zu den Läufern besteht. Nach einer Erfrischung machen sich die Läufer wieder auf den Weg. Sie haben sich heute Neustrelitz als nächste Station vorgenommen, von wo aus es dann weiter in Richtung Skandinavien geht. Eine gute Sache für den Frieden in der Welt, die gerade vor dem Hintergrund der derzeitigen Konflikte in der Welt große Bedeutung hat. Für Eberhard Schlestein und seine Familie wird es sicher als ein großer Tag in Erinnerung bleiben.

 

02.08.2014

Anlässlich des Ausbruches des 1. Weltkrieges kamen Basdorfer Bürger und Vereine am Denkmal auf dem Dorfanger zu einer feierlichen Kranzniederlegung zusammen. Die Bürgermeisterin Frau Radant sprach nach dem sie einen Kranz niedergelegt hatte einige Worte. Sie erinnerte an die Schiksale und das Leid des Krieges.

Unser Ortsbürgermeister, Peter Liebehenschel, erinnerte ebenfalls an die Geschehnisse vor 100 Jahren und verwies auf ein Buch von Ken Follet, Sturz der Titanen, in dem die Schrecken des 1. Weltkrieges sehr anschaulich dargestellt sind.

Unsere Ortschronistin, Astrid Schaefer, ging in ihrem Gedenken auf die einzelnen gefallenen Basdorfer ein.

 

In unserem Dorf war man zunächst dem Aufruf zum Waffengang teils sehr begeistert gefolgt. Wie aus dem Protokollbuch der Basdorfer Freiwilligen Feuerwehr zu entnehmen, wurden einzelne Kameraden, so Walter Langnick, Alfred Schiele, Karl Hauschild und Georg Schiele feierlich verabschiedet, als sie „des Königs Rock“ anzogen. Man sammelte im November 1914 unter den Kameraden und der Bevölkerung „Liebesgaben“, die den Soldaten mitgegeben oder zum Weihnachtsfest nachgeschickt wurden. Dies waren u.a. 20 gute Zigarren. Bald kamen jedoch erste Nachrichten von Verletzten und Verwundeten, gar Toten.

Jahre nach dem Krieg, 1922 errichtete die Dorfgemeinschaft auf dem Dorfanger ein Denkmal in Erinnerung an ihre gefallenen oder vermissten Söhne. Auf unserem Denkmal sind 17 Namen von gefallenen Männern und 2 von Vermissten eingraviert. 19 Männer, die nicht mehr in ihre Familien zurückgekehrt, die wie auch immer für Volk und Vaterland gestorben sind. Wir lesen Namen, wie Walter Langnick, Karl Kempfer, Otto Tempelhof, Walter Falkenberg, Paul Siebeke, Paul Langnick, die Brüder Adolf und Karl Brüsch, Willi und Rudolf Wiese – Namen, die auch heute noch in unserem Dorf bekannt sind. Es sind Söhne von Familien, die es teilweise seit Jahrhunderten in unserem Ort gibt. Männer, die voller Mut und Gottvertrauen ausgezogen sind um für eine vermeindlich gute Sache zu kämpfen.

Aus Unterlagen wissen wir:

Walter Langnick, geboren am 11.9.1887, gestorben am 3.10.1914, sein Tod wurde bereits am 4. November 1914 in der Korpsversammlung der Freiwilligen Feuerwehr verkündet. Seiner wurde in einem Nachruf von Ernst Lau gedacht.

Paul Langnick, 1886 geboren, von ihm wissen wir, dass ihm der Dorfschullehrer Wiegandt 1901 einen guten Schulabschluss bescheinigt hat. Vielleicht sollte er als ältester Sohn einmal die Tischlerei seines Vaters übernehmen, die sich in der Dorfstraße befand.

Paul Siebeke, am 10.5.1894 geboren, war der Sohn des Gastwirtes Hermann Siebeke und seiner Frau Minna. Das Gastwirtpaar hatte das Schützenhaus in Basdorf, das auch nur „Siebeke“ genannt wurde und später als LPG Büro diente. Der Sohn Albert Hermann Paul diente im Ersatzbataillon Garde Ehrenregiment 4 Nr. 954. Er ist am 3.9.1917 gefallen und auf dem Ehrenfriedhof beigesetzt; Seine Mutter Minna S. schrieb an Dienststelle Potsdam und bat um Umbettung der sterblichen Überreste nach Basdorf; Sie wollte auch alle anfallenden Kosten tragen; Ob Ihrem Wunsch entsprochen wurde ist nicht bekannt.

Bernhard Braune, geboren am 20.12.1894, einziger Sohn des Ehepaares Fritz und Marie Braune, die neben dem heutigen Jeans on Geschäft Pape wohnten. Wir wissen, dass er im März 1909 die Dorfschule verlassen, dass er im Sommer 1915 Marie Haberstroh geheiratet Walter und Paul Langnick, von hat.   Sicher haben die beiden große Pläne gehabt und sich eine gemeinsame Zukunft ausgemalt. Es sollte anders kommen! Die Eltern konnten den Tod des geliebten Sohnes nicht verwinden und gingen zugrunde. Über die junge Witwe ist nichts weiter bekannt.

Walter Falkenberg, am 5.12.1895 geboren, war Sohn des Lehngutsbesitzers August Falkenberg in Basdorf. Er war dazu ausgewählt, als ältester Sohn den elterlichen Hof weiter zu führen. Auch ihn ereilte am 4.7.1916 ein viel zu früherTod.

Adolf und Karl Brüsch, die beiden Brüder, sind mit gerade 18 Jahren in den Krieg gezogen und beide 1918 gefallen. Wie mag es ihrer Familie gegangen sein, als die Nachricht vom Tode beider Söhne kam? Die Männer der Familie Brüsch waren seit Generationen Schmiede in unserem Dorf, hatten verantwortungsvolle Aufgaben bei der Freiwilligen Feuerwehr und haben immer ihren Mann gestanden. Beide kamen nicht zurück.

Karl Kempfer, am 29.4.1892 geboren, wurde durch den Dorflehrer ein regelmäßiger Schulbesuch bestätigt, er schloss die Schule 1906 mit guten Ergebnissen in Deutsch, Rechnen, Religion und Realien ab. Er starb am 8.8.1915.

Und dann die Brüder Rudolf und Wilhelm Wiese, Söhne des Gastwirtes Rudolf Wiese. Beide sind um die Jahrhundertwende geboren, hatten gute und sehr gute Schulabschlüsse und waren sicher voller Hoffnung auf die Zukunft. Beide waren sehr jung, Mitglied in der Freiwilligen Feuerwehr des Dorfes und sicher sehr engagiert. Sie kehrten nicht zu ihrer Familie zurück. Die Wehr richtete am 21.1.1919 eine Gedenkfeier ihnen zu Ehren aus.

Auch Ernst Gericke ist 1912 aus der Schule gekommen und fiel am 28.6.1918.

Wilhelm Schmidt, Jahrgang 1892, starb mit nur 23 Jahren.

Was wäre aus ihnen geworden, wenn es diesen Krieg nicht gegeben hätte, wenn sie ihn überlebt hätten. Diese Frage können wir nicht beantworten. Aber wir können Ihrer gedenken, so wie es die Basdorfer 1922 taten, als sie diesen Gedenkstein auf ihrem Dorfanger aufstellten und die Namen eingravieren ließen. In jedem Jahr zum Herbst trafen sie sich zum „Heldengedenktag“, wie sie es nannten und legten Blumen und Kränze nieder. Schulklassen und der Jungmädchenchor trugen Lieder vor und brachten Blumen.

Ob wir Ihrer als Helden gedenken ist jedermann selbst überlassen, es sind vor allem Opfer.

Als Bürger unseres Dorfes jedoch sollten wir sie ehren. Seien sie uns Mahnung für blinden Gehorsam und Obrigkeitsdenken, Mahnung für uns und unsere Kinder und Enkel, nicht blind auf die Mächtigen dieser Welt zu vertrauen, sondern selbst nachzudenken, zu entscheiden und sich einzubringen, ein jeder nach seinen Möglichkeiten.                                                                                                                                                                                Danken wir für nunmehr 69 Jahre Leben in Frieden. Dankbar wollen wir sein dass uns solches Leid erspart bleibt.

Jede Zeit hat ihre Herausforderungen   – unsere Zeit hat aber auch die Möglichkeit selbst zu entscheiden und uns einen Platz in unserer Gemeinde zu suchen, mitzuhelfen ein friedliches und gedeihliches Miteinander zu gestalten.

Zum würdigen Abschluss der Gedenkveranstaltung griff dann noch Peter Liebehenschel zur Gitarre und sang den Antikriegssong „Sag mir wo die Blumen sind“.

Es war eine feierliche und dem Anlass entsprechende Gedenkveranstaltung.

24.08.2014

 

 

Wir haben einen neuen Pfarrer (Text und Fotos: Astrid Schaefer)

Seit Herbst letzten Jahres war unser Pfarrhaus verwaist, Familie Berchner war ausgezogen, nachdem Janet Berchner eine neue Pfarrstelle in Berlin Reinickendorf angetreten hat. Nun endlich bestand Aussicht auf eine Neubesetzung. Das Basdorfer Pfarrhaus wurde auf den Einzug der Pfarrfamilie vorbereitet, dazu hat man u.a. die Glasdächer der Dachgauben entfernt und eine feste Dachhaut eingebaut. Auch der alte Kirchhof wurde hergerichtet, die Wiese gemäht und der Weg von Unkraut befreit. Alles sollte perfekt sein, wenn die neue Pfarrfamilie.  Am 16. Juli war es soweit, das Umzugsauto fuhr vor und die Möbel und Kartons wurden ausgeladen – Familie Preisler ist da.Albrecht Preisler wird nun der Pfarrer des Sprengels Basdorf – Wandlitz – Zühlsdorf mit Wohnsitz in Basdorf. Am Sonnzag, den 24.8.2014 um 14°°Uhr wurde Pfarrer Albrecht Preisler feierlich in sein Amt eingeführt. Dabei waren Christoph Brust, Pfarrer aus Biesenthal und Stefan Flade, Vakanzvertreter und Pfarrer aus Groß Schönebeck, die den Gottesdienst mitgestalteten. Die Kirchenältesten der 3 Gemeinden und die Pfarrer zogen feierlich zu Orgelmusik ein. Viele Christen aus Wandlitz und Zühlsdorf, Vertreter aus der Prignitz, Familienangehörige, Vertreter der Gemeinde und auch einige Basdorfer haben den Weg in die Kirche gefunden, um die Einführung des Neuen mit zu erleben. Feierlich war die Segnung durch Pfarrer Brust und den Kirchältesten aus Zühlsdorf – Willkommen im neuen Amt, willkommen in unseren Gemeinden! Nach der Predigt, der ersten in seinem neuen Wirkungskreis, schließt das Abendmahl an. Nach dem Gottesdienst läd Pfarrer Albrecht Preisler zu Kaffee und Kuchen ein. Da es trotz der kühlen Witterung am Nachmittag sonnig ist, findet das Kaffeetrinken im Freien statt.       Viele Grußworte werden gesprochen, Dankesworte an Pfarrer Flade, Willkommen an Familie Preisler und Segenswünsche für die Zukunft. Mathis Oberhof erinnert daran, dass im Basdorfer Pfarrhaus der Wandlitzer Tisch der Toleranz geboren wurde und er sich auf die Fortsetzung dieser Tradition freut. Der Nachmittag klingt mit schönen Gesprächen aus.

 

Ich habe mich schon mehrfach zum größten Schandfleck in unsrem Dorf geäußert. In vielen Gesprächen mit Basdorfern wurde mir erklärt, dass alle Angesprochenen die gleiche Meinung vertreten. Wie kann man nur eine solche Scheußlichkeit genehmigen. Das alte Kino steht unter Denkmalschutz und wird durch Bauruinen verdeckt. Mir fehlt hierfür jegliches Verständnis.

12.12.2014

Ich habe mich leider in letzter Zeit sehr zurückgezogen. Das soll sich etwas ändern.

Am vergangenen Samstag, den 06.12.2014 gab es zum 4. Mal den Basdorfer Adventsmarkt. Er wurde wieder durch Frau Kastl und ihre unermüdlichen Helfer zu einem Highlight. Ich danke allen an diesem Markt beteiligten für großes Engagement. Hier einige Bilder:

2015

Das „Neue Jahr“ ist schon einige Wochen alt und der Frühling streckt schon manchmal seine Finger in unsere Richtung. Die Vogelschwärme ziehen über Basdorf hinweg Richtung Ost und Nord. Einige Brutpaare bleiben auch hier. So wie das schon über Jahre bekannte Kranichpaar, dass sich in unseren Wiesen den Bauch voll schlägt. Am 18.02.2015, einem sonnigen Tag, sind Sie schon etwa eine Woche hier. Ich habe mich ihnen genähert, bis dann doch geflüchtet sind. Immerhin war ich noch mehr als 100 Meter von ihnen entfernt als der plötzliche Abflug kam.

 

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